Ernährungsumstellung bei Leaky Gut Syndrom | GetLifeBack.com

Soll man mit Leaky Gut Syndrom eine Ernährungsumstellung machen?

Ich hatte Leaky Gut Syndrom und bei mir hat sich eine Ernährungsumstellung voll ausgezahlt. Hier meine Geschichte.

Die Ernährung umzustellen, damit man das gemeine Leaky-Gut-Syndrom heilen kann, ist schon ein Hammer. Ich weiß noch, wie ich mir damals damit schwergetan habe.

Auf die gewohnten Lebensmittel zu verzichten ist hart. Zum einen muss man sich mit dem Thema intensiv auseinandersetzen und zum anderen muss man alternative Produkte einkaufen.

Wenn man zum Lebensmittelhändler seines Vertrauens geht und plötzlich so gut wie nichts mehr dort einkaufen kann, ist mehr als frustrierend. Ich erinnere mich, dass ich alle schädlichen Produkte weggeworfen hatte und dann einen ganzen Tag unterwegs war, mich mit gesunden Sachen einzudecken.

Ich erinnere mich, wie ich mit Freunden auf ein Abendessen ging und dort realisierte, dass ich nichts essen kann. Bier war natürlich auch tabu.

Plötzlich wurde ich von einem einfachen Menschen, zu einem Komplizierten. Ehrlich gesagt hatte ich früher Veganer oder Menschen mit Essstörungen verurteilt, frei nach dem Motto: „diese Spinner“. Und jetzt gehöre ich selbst zu dieser Gruppe.

Es ist auch immer wieder spannend mit ignoranten Menschen zu diskutieren, die das überhaupt nicht verstehen wollen, weil „früher hatte ja auch niemand Arthritis“…

Die Ernährungsumstellung

Im meinem Fall hatte ich die Ernährung von jetzt auf gleich umgestellt, was wohl ein bisschen zu heftig war. Meine Verdauung hatte ich damit schwer durcheinandergebracht und es dauerte über ein Jahr, diese wieder in den Griff zu bekommen.

Warum das alles?

Ob es die Mühe wert ist muss jeder für sich selbst entscheiden, aber meine Motivation war folgende Frage:

Soll ich meinem Lebensstil ändern, oder irgendwann am OP-Tisch landen?

Arthritis liegt auch in meiner Familie und ich erinnere mich ungern zurück, wie ich meine Oma im Pflegeheim besuchte, kurz bevor sie starb. Man konnte ihre Schmerzen mitfühlen. So wollte und will ich nicht enden.

Warum muss man die Ernährung überhaupt umstellen?

Leaky Gut Syndrom ist eine Art löchrige Darmwand, die ungehindert Stoffe in unser Blut lassen. Das Immunsystem reagiert darauf mit Krieg. Das wiederum verursacht Allergien, Arthritis, Hashimoto, Lupus usw… Bei einem gesunden Menschen ist der Darm intakt, wo das nicht passiert.

Gluten sind besonders schlecht für unseren Körper und ganz besonders, wenn sie in den Blutkreislauf kommen. Diese Übertäter schaffen es sogar bis in das Gehirn vor, wo Hirnschwellungen verursacht werden können, die man dann als „Brain Fog“ bezeichnet (keine klaren Gedanken).

Was sind die Ursachen von Leaky Gut

Hauptursachen für Leaky-Gut könnten Zwangsimpfungen, Antibiotika (siehe Candida Pilz), Schwermetalle wie Quecksilber (siehe Amalgam-Füllungen) gewesen sein.

Das Dumme ist, so lange der Darm nicht repariert wird, bleiben bzw. verschlechtern sich die Symptome und führt unter Umständen zum frühzeitigen Tod.

Was mir lange nicht klar war ist, dass Arthritis und Co. KEINE eigenständigen Krankheiten sind, sondern „nur“ Symptome sind, ausgelöst vom geschädigten Darm.

Die Wahrheit über Leaky Gut Syndrom ist, dass es keine Löcher im Darm sind, die Stoffe in die Blutbahn lassen, sonst hätten wir sofort eine Blutvergiftung. Es sind Ammoniakgase, die uns durch eine Disharmonie im Verdauungssystem Probleme machen.

Es ist erschreckend, wie viele Menschen darunter leiden, ohne es zu wissen.

Was hilft Dir diese Geschichte?

Ja, eine Tablette vom Arzt des Vertrauens zu schlucken reicht nicht. Gib Dir selbst genügend Zeit und gehe es langsam an.

Der Unterschied ist spürbar. Gib niemals die Hoffnung auf. Du wirst ein besserer Mensch und wirst die Welt mit anderen Augen sehen. Ich habe so viel positives erlebt, was mit Sicherheit nicht passiert wäre, wenn ich mein Leben nicht geändert hätte.

Was wurde aus mir?

Nach fast zwei Jahren geht es mir viel besser. Ich mache regelmäßig Sport und statt Bier trinke ich jetzt gerne Wein. Bier schmeckt mir auch gar nicht mehr.

Man sagt, Weintrinker sind sowieso sexy, sportlich und intelligent. 🙂

Mittlerweile akzeptiert meine Familie und meine Freunde, dass ich keinen Kuchen mehr esse und kocht für mich manchmal auch gluten-frei. Was für ein Segen.

Ich backe mittlerweile auch selbst gluten-freie Muffins und Kekse.

Gluten-freie Muffins

Gluten-freie Muffins

Mein Darm ist zwar noch immer nicht ganz gesund, zumindest bin ich frei von Medikamenten und Schmerzmittel.

Meinungsfreiheit, Profiteure und Kapitalismus

Die Schulmedizin tut sich schwer mit alternativen Heilmethoden, aus welchen Gründen auch immer. Man muss sich nur fragen, wer von chronisch kranken Menschen profitiert? Pharmakonzerne? Ärzte? You name it.

Ärzte sind leider zum Großteil nicht die Götter in weiss, wie man so schön sagt.

Wir leben in einer Welt, wo ich mich bereits sehr weit aus dem Fenster lehnen muss, damit ich meine Erfahrungen mit euch teilen kann. Ich muss sehr darauf achten, dass ich keine sogenannten „health claims“ verwende.

Wenn es Dich aber interessiert mehr darüber zu erfahren, dann recherchiere im Internet. Suche einfach mal nach „Codex Alimentarius“.

Diese Informationen werden nach bestem Wissen und Gewissen weitergegeben. Sie sind ausschliesslich für Interessierte gedacht und keinesfalls als Diagnose- oder Therapieanweisungen zu verstehen. Wir übernehmen keine Haftung für Schäden irgendeiner Art, die direkt oder indirekt aus der Verwendung der Angaben entstehen. Bei Verdacht auf Erkrankungen konsultieren Sie bitte Ihren Arzt oder Heilpraktiker.

Photos: (c) Thomas Stermole

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