Elimination schädlicher Lebensmittel

Vielen Krankheitsursachen sind Unverträglichkeiten von Lebensmittel, die man eigentlich gar nicht merkt und die auch nicht in Bluttests nachgewiesen werden können. Trotzdem gibt es sie und lösen schwere Erkrankungen aus. Sie bringen das Immunsystem ordentlich aus dem Gleichgewicht.

Hier zeige ich Dir einen Ablauf, wie Du die für Dich schädlichen Lebensmittel ausschließen kannst, damit Du künftig eine bessere Lebensqualität erreichst.

Der 1. Schritt des GetLifeBack-Programms ist auch der härteste Schritt. Darunter habe ich besonders gelitten, aber nach zwei Monaten war alles automatisiert und es fehlt mir jetzt gar nicht mehr schwer auf diverse Inhaltsstoffe bzw. Lebensmittel zu verzichten.

Diese Optionen hatte ich:

  • Weiterhin Lebensmittel zu essen, die den Körper langfristig zum Krüppel machen
  • Auf ein paar Sachen zu verzichten und sich besser zu fühlen

Tag der Entscheidung. 🙂

Lebensmittel ausschließen

Diese Eliminationsphase ist wichtig, um nach dem Ausschlussverfahren herauszufinden, was den Körper nicht gut tut.

Im Prinzip ist das ganz einfach:

Für die nächsten drei Wochen lässt Du einfach mal “alles” weg, was Deinen Körper schädigen könnte (siehe Bild).

Eliminationsphase

Nach diesen drei Wochen, fügst Du pro Woche ein Lebensmittel wieder hinzu und beobachtest Dich selbst, ob Du es gut verträgst, oder nicht.

Mit folgender Tabelle, lernst Du Deinen Körper zu verstehen und kannst mit ihm auf diese Weise “kommunizieren”.

Woche 1-3 Woche 4 Woche 5 Woche 6 Woche 7 Woche 8
Verzicht auf oben genannte Lebensmittel Gluten Laktose Nachtschattengewächse Soja Mais

Wenn Du plötzlich Kopfschmerzen verspürst, Durchfall bekommst oder ein Unwohlsein verspürst, dann lasse dieses Lebensmittel für min. weitere 6 bis 12 Monate weg.

Wichtig ist, dass Du eine Tabelle führst, um genau zu sehen, was Probleme verursacht. Hier ein Beispiel von mir:

Gluten Mais Laktose Soja Nachtschattengewächse
Langfristig ausschließen Ja Ja Nein Nein Ja
Zustand Schmerzen Schmerzen OK OK Unwohlsein
Symptome Gelenkschmerzen, Durchfall Gelenkschmerzen, Müdigkeit Durchfall, Krämpfe, Blähungen

 

Zucker ist böse

Zucker muss Du für immer weglassen bzw. auf ein Minimum beschränken.
Warum? Zucker füttert die “bösen Bakterien” im Darm und verursacht Zuckerspitzen, die das Immunsystem aus dem Gleichgewicht bringen, indem es immer wieder “gereizt” wird.
Genau das wollen wir unbedingt vermeiden.

Weiters ist es wichtig, dass Du keinen Heißhunger aufkommen lasst, da dies wiederum nicht gut für unser Immunsystem ist.
Ein konstanter Zuckerspiegel ist das Ziel.

Achte beim Einkaufen darauf, ob Zucker enthalten ist. Du wirst staunen, wo Du es überall findest. Sogar in Fleischwaren ist Zucker enthalten!

Die industriell hergestellten Lebensmittel sind grundsätzlich nicht sehr gesund, daher ist es besser, wenn Du künftig in einem Bio-Laden einkaufen gehst.

Gluten sind noch böser

Vielen Menschen mit einer Autoimmunerkrankung haben das Leaky Gut Syndrom bzw. Dysbiose.
Gluten sind für uns schlecht, weil sie direkt über den “löchrigen Darm” in die Blutbahn gelangen, was bei einem gesunden Menschen nicht der Fall ist. Das Immunsystem erkennt diese Gluten als feindliche Eindringlinge und bekämpft es.

Die Folgen sind Entzündungen im Körper und sogar Hirnschwellungen(!) können auftreten, weil Gluten die Blut-Hirn-Schranke überwinden. Das ist auch der Grund, warum viele Menschen “Brain-Fog” (vernebelte Gedanken) haben und teilweise vollkommen neben der Spur sind.

Eine spezielle Diet mache ich zwar nicht, aber am Anfang haben mir die Paleo AIP Rezepte sehr geholfen, meine Ernährung umzustellen.

Los geht’s!

Ja, es ist wirklich sehr schwer damit klar zu kommen und auch ich habe oft gesündigt, aber dafür auch die Rechnung in Form von Schmerzen präsentiert bekommen.

Du wirst sehen, dass es Dir langfristig viel besser gehen wird, wenn Du rausgefunden hast, welche Lebensmittel Dir nicht gut tun. Es zahlt sich aus!

Dies ist ein großer Teil, die beste Version Deiner selbst zu werden.

Viel Erfolg! 🙂

Diese Informationen werden nach bestem Wissen und Gewissen weitergegeben. Sie sind ausschliesslich für Interessierte gedacht und keinesfalls als Diagnose- oder Therapieanweisungen zu verstehen. Wir übernehmen keine Haftung für Schäden irgendeiner Art, die direkt oder indirekt aus der Verwendung der Angaben entstehen. Bei Verdacht auf Erkrankungen konsultieren Sie bitte Ihren Arzt oder Heilpraktiker.

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